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    <title>Me and my Wahnsinn : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>derangedcrazyperson</dc:publisher>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    <dc:date>2008-01-04T17:22:07Z</dc:date>
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    <title>Me and my Wahnsinn</title>
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  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/4440767/">
    <title>Der Super-Azubi II</title>
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    <description>Okay, ich weiß. Selbstbeweihräucherung ist scheiße. Eigenlob stinkt. Aber. Ich bin stolz auf mich. Ich habe ein Recht dazu. Wieso, will ich gerne erklären.&lt;br /&gt;
Im Rahmen meiner Ausbildung erhalte ich nach jeder Abteilung, die ich durchlaufen habe, ein sogenanntes Appraisal (ja, große Firmen sind Englisch-lastig). Man könnte auch sagen, ein Feedback. Damit jeder auf der Welt dieses Appraisal verstehen und einordnen kann, falls ich mich in einer unserer 425 Filialen, die wir rund 130 Ländern haben, bewerben will, gibt es für dieses Appraisal ein Punktesystem, das weltweit gleich ist.&lt;br /&gt;
Der Durchschnitt der Mitarbeiter erhält in diesem Appraisal so 52 bis 56 Punkte. Mein Supervisor vergab an mich 64 Punkte. Go, Donna, go, Donna, go Donna... ok, genug. War mir erst ziemlich unangenehm, weil ich das Ganze irgendwie nicht als meine eigene Leistung akzeptieren konnte. Hinter mir stand ein großartiges Team, das mich sehr herzlich aufgenommen hat und mir vom ersten Tag an jede Frage beantwortet hat und jede nur erdenkliche Hilfe und Unterstützung hat zukommen lassen, die ich mir denken kann. Woraufhin mein Supervisor sagte, es komme doch auch immer noch darauf an, wie man das, was einem beigebracht und erklärt werde, umsetze. Dazu fiel mir dann auch nichts mehr ein. Außer, mich zu freuen, und stolz auf mich zu sein. Die Ankündigung der Punkteanzahl wurde übrigens begleitet von folgenden Sätzen: &quot;Es hat unheimlich Spaß gemacht, Sie hier zu haben. Sie sind nach langer, langer Zeit endlich mal wieder eine Auszubildende, die positiv hervorsticht. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute in unserer Firma und bitte Sie, sich für unsere Abteilung zu bewerben wenn Sie nach Ihrer Ausbildung bei uns bleiben wollen.&quot; Schön, oder?&lt;br /&gt;
Deshalb bin ich stolz auf mich. Zu Recht, wie ich finde.</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-30T20:21:00Z</dc:date>
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    <title>Nachbarn, mal wieder</title>
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    <description>Ich bin so stolz auf meinen Amadeus! Ich will auch gerne erklären, weshalb. Meine neuen Nachbarn machen Ärger. Mein Hund würde den ganzen Tag Lärm machen wenn ich weg bin. Das wurde aber nicht mir erzählt, sondern dem Vermieter. Was sehr ärgerlich ist, weil Hundehaltung bei meinem Vermieter offiziell nicht erlaubt ist. Solange sich niemand beschwert, werden Hunde allerding geduldet. Amadeus hat also Lärm gemacht und die Nachbarn haben sich beim Vermieter beschwert. Der hat mich darauf aufmerksam gemacht, sie hätten Beschwerden erhalten, Hundehaltung sei nicht erlaubt und ich möge doch den Hund abschaffen. Das kommt mir aber gar nicht in die Tüte. Ich habe erstmal erfragt, welcher Natur die Beschwerden seien. Meine Sachbearbeiterin beim Vermieter hat mich dann ganz erstaunt gefragt, ob meine Nachbarn nicht mit mir gesprochen hätten. Nach einem längeren Gespräch sind wir dabei verblieben, daß ich dafür Sorge, daß der Hund ruhig ist und Amadeus dann geduldet wird, solange keine weiteren Beschwerden eingehen. Es gingen aber weitere Beschwerden ein. Komischerweise gibt Amadeus aber keinen Laut von sich wenn ich gehe oder wenn ich nach Hause komme. Auch mein Hundesitter, der mit Amadeus jeden Tag eine große Mittagsrunde geht, hört ihn nicht wenn er kommt um ihn abzuholen oder wenn er geht. Ich habe also eine Videokamera aufgestellt, um zu sehen, welches Verhalten Amadeus an den Tag legt wenn er alleine ist und wie man ihm das brave Alleinebleiben beibringen kann. Und was war auf dem Video zu sehen? Ein schlafender Hund! Amadeus legt sich hin und schläft wenn ich gehe, freut sich wahnsinnig wenn er zur Mittagsrunde angeholt wird, legt sich wieder schlafen und freut sich einen Keks wenn ich nach Hause komme. Deshalb: Ich bin so fucking stolz auf Amadeus!!!! Und meine Nachbarn? Das sind Arschlöcher. Ich habe schließlich den Beweis!</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-10T18:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/4433188/">
    <title>Umzug</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/4433188/</link>
    <description>Es ist mal wieder so weit. Ich bin umgezogen. Der letzte Umzug ist fast genau zwei Jahre her. Und ich muss ganz ehrlich gestehen: Ich liebe Umzüge. Eine neue Wohnung, eine neue Gegend, neue Nachbarn... aber hauptsächlich: die neue Wohnung. Neuanfang. Neue Farben, neue Einrichtung. Neue Deko. Das ist immer das, was mir am meisten Spaß macht. Aber vorher muss ja erstmal der Hausrat bewegt werden.&lt;br /&gt;
Dieser Umzug war ziemlich harmlos. Ok, einen kompletten Hausstand mit vielen Möbeln aus Massivholz und einer kompletten Küche in den dritten Stock eines Wohnhauses mit sehr engem Treppenhaus zu verfrachten, macht nach den ersten 10 Runden die Treppen hoch nicht mehr sooo viel Spaß. Aber ich bin auch schon ganz anders umgezogen. Dieses Mal bin ich günstig an Transporter gekommen, ich musste nur das im Tank nachfüllen was wir verfahren haben. Und da die neue Wohnung ca fünf Autominuten von der alten entfernt ist, war das nicht sonderlich viel. Ich hatte viele Helfer. Und ich hatte große, starke Jungs. Mit Armen wie Baumstämme.&lt;br /&gt;
Der Umzug in meine erste eigene Wohnung dagegen... Wir waren zu dritt. Meine beiden besten Freundinnen und ich. Und ein Mercedes D 200. Kofferraum und Innenraum, nix mit Sitze umklappen. Kein Transporter. Anfangen konnten wir erst um 20:30 Uhr. Und am nächsten Tag um 8:00 Uhr Schulbeginn.&lt;br /&gt;
Dieser Umzug ist, obwohl er sehr anstrengend war, sehr glatt gelaufen. Es ist nichts kaputt gegangen, ich habe nichts verloren und es steht soweit alles. Danke an alle fleißigen Helfer, egal ob schleppen, tapezieren oder streichen. Ihr wart großartig!</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-28T23:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/4432759/">
    <title>Schule</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/4432759/</link>
    <description>Schule war toll. Jeden Tag seine Freunde treffen, sich über Lehrer und Frühstunden ärgern, in der Pause zum Bäcker gehen. Hausaufgaben, Aufsätze, Lernen. Abitur. Stress. Freizeit. Tausend Dinge fallen mir ein, wenn ich an meine Schulzeit denke. Zugegeben, es ist noch nicht so wahnsinnig lange her, aber es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Die Zeit fliegt. Und jetzt drücke ich wieder die Schulbank.&lt;br /&gt;
Im Rahmen meiner Ausbildung besuche ich zweimal im Jahr für jeweils zwei Monate die Berufsschule. Schön, wenn man den Nachmittag frei hat. Schön, jeden Tag Freunde zu sehen. Was ich aber eigentlich mitteilen will, sind die Momente, die mir bewusst machen, warum ich eigentlich so gerne zur Schule gegangen bin.&lt;br /&gt;
Wir sitzen im Klassenraum und haben nach zwei Klausuren so gar keine Lust mehr, noch aktiv am Unterricht teilzunehmen. Unser Klassenlehrer weiß das und begrüßt uns mit den Worten: &quot;Am Wochenende gab&apos;s bei ARD so &apos;ne Doku, die passt grade sehr schön in unser Thema. Die will ich euch mal zeigen.&quot; Kollektives Aufatmen. Wo bitte, gibt&apos;s sowas, außer in der Schule?!&lt;br /&gt;
Ein anderer Lehrer sieht, als er den Klassenraum betritt, einen Schüler seinen Kaugummi in den Müll schmeißen. Er setzt sich hin und erzählt erstmal eine Runde von seiner Tochter, die ja auch immer Kaugummi kaut. Also nichts mit Handelsgesetzbuch. Toll. Nur in der Schule.&lt;br /&gt;
Mein absoluter Favorit ist aber folgende Situation: Englishunterricht. Weil extremer Mangel an Handelslehrern besteht, haben wir einen Englisch-&quot;Lehrer&quot;, der noch nichtmal Referendar ist. Ein Lehramtsstudent. Vielleicht ein oder zwei Jahre älter als der Durchschnitt unserer Klasse. Mit vielen Pickeln. Und er stellt sich vor die Klasse und fragt: &quot;Kann man eigentlich auch sagen &apos;catched&apos;?&quot; Mir entwich an diesem Punkt unfreiwillig ein lautes &quot;Nein!&quot;. Er dachte aber ernsthaft, man könne das sagen. Ich habe ihm dann vorgeschlagen, er möchte sich doch sein Englisch-Buch aus der 5. Klasse nochmal anschauen, das enthielte bestimmt eine Liste unregelmäßiger Verben und daß er dort auch finden würde: &quot;catch, caught, caught&quot;. Nicht &quot;catched&quot;. Auch hier wieder: Nur in der Schule.&lt;br /&gt;
Und für diese Momente liebe ich Schule. Wirklich.</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-10T13:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/3716657/">
    <title>Der Super-Azubi</title>
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    <description>Ich habe am 1. Februar diesen Jahres meine Ausbildung angefangen. Das bedeutet, das heute, am 27. April, meine Probezeit zu Ende ging. Erstmal ja nicht weiter dramatisch. Bis so circa 12:45 Uhr. Da bekam ich einen Anruf. Meine Ausbilderin. Wurde auch schon auf dem Display meines Telefons angezeigt. Ich werde ja immer nervös, wenn Vorgesetzte mich ansprechen. Kriege immer Angst, ich hätte etwas falsch gemacht. Sie bittet mich um ein Gespräch, ob ich denn zu ihr kommen könnte. Was sagt man da? Als Azubi am letzten Tag seiner Probezeit? &quot;Nein, ich hab keine Lust, können wir das nächste Woche machen?&quot;? Bestimmt nicht. Ich also mit zitternden Knien, schweißnassen Händen und einem sehr nervösen Magen zu ihr. Ich sitze in ihrem Büro, sie guckt mich an und sagt &quot;Heute ist der letzte Tag Ihrer Probezeit. Das ist Ihnen sicherlich auch schon aufgefallen, oder?&quot; Ich nicke und denke &quot;Nein!&quot;, so wie Homer Simpson es immer sagt. &quot;Das wollen wir ja auch nicht einfach so vorbeistreichen lassen, da muss mal was zu gesagt werden.&quot; sagt sie. Ich nicke und denke &quot;Nein!!&quot;. Sie spricht weiter &quot;Ich habe ja schon ganz schön viel von Ihnen gehört.&quot; Ich nicke und denke &quot;Nein!!!&quot; Dann sagt sie &quot;Die Leute in Ihrer Abteilung schwärmen in den höchsten Tönen von Ihnen. Ihr Vorgesetzter hat gesagt, er würde sich freuen, endlich und nach langer Zeit mal wieder eine Auszubildene zu sehen, die was im Kopf hat, mitdenkt und Initiative ergreift. Das wollte ich Sie nur wissen lassen. Weiter so!&quot; Ich sitze da und denke &quot;Wie, nicht entlassen? Nur Gutes gehört? Ein Scherz?&quot; Sie fragt mich noch, wie ich mich in der Abteilung fühle, ob ich Anregungen habe, was man in Bezug auf die Ausbildung verbessern könnte. Und wünscht mir ein schönes Wochenende.&lt;br /&gt;
Ich möchte hier nur nochmal kurz betonen, daß ich mir hier nichts angedacht und auch nichts dazugedichtet habe. So passiert. O-Ton. Kein Scherz. Echt Wahr.&lt;br /&gt;
So geht man doch gerne ins Wochenende.</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-27T19:02:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/3716593/">
    <title>anders</title>
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    <description>Ich bin völlig verplant. Ich vergesse alles, halte nie Termine ein, komme grundsätzlich zu spät, bin faul ohne Ende, muss immer Wäsche waschen, weil ich es immer verplane, stehe immer unter Zeitdruck weil ich extrem unorganisiert lebe, habe nie etwas zu Essen im Haus weil ich grundsätzlich das Einkaufen vergesse oder keine Lust dazu habe und suche meine Brille, wenn ich sie trage. So war das zumindest mal.&lt;br /&gt;
Nicht, daß ich ein komplett anderer Mensch geworden wäre. Ich bin immer noch ich. Nur halt anders.&lt;br /&gt;
Ich stehe morgens auf (5:00, völlig unzivilisierte Zeit), gehe mit Amadeus meine Runde, dusche und fahre zur Arbeit. Da komme ich auch pünktlich an. Ich fahre nach Hause, gehe mit Amadeus die große Abendrunde, mache mir etwas zu essen und entspanne. Manchmal mache ich ein bißchen sauber, muß ja schließlich auch gemacht werden. Donnerstags gehe ich mit Amadeus in die Hundeschule, der Hund erzieht sich ja nicht von allein. Am Wochenende schlafe ich aus (so bis 9:00, der Hund kriegt ja schließlich Hunger und will dann auch irgendwann auf Toilette), halte die Wohnung in Schuß, gehe einkaufen und wasche Wäsche. Amadeus kommt natürlich auch nicht zu kurz. Ich bin meistens pünktlich und vergesse meine Termine nicht mehr. Sogar meine Brille suche ich nur noch selten. Könnte daran liegen, daß sie auf dem Tisch liegt, ich trage mittlerweile nämlich meistens Kontaktlinsen.&lt;br /&gt;
Ich bin halt anders.</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-11T18:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/3255631/">
    <title>Punktevergabe</title>
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    <description>Dalí hat über Punkte und Karma gebloggt. Darüber, daß Karma eine Art ultimatives Punktekonto ist, auf dem wir am Kontostand (rein theoretisch natürlich) erkennen können, wie wir unser Leben geführt haben, ob wir gute oder schlechte Taten haben überwiegen lassen. Dazu gab es einen Kommentar, der die Frage stellte, wer entscheidet, für welche Tat es wieviele positive oder negative Punkte gäbe und ob wir uns nicht lieber darauf konzentrieren sollten, unsere positiven Eigenschaften zu feiern und die negativen einzudämmen. Ich habe mir daraufhin folgende Frage gestellt: Welche Eigenschaften sind positiv, welche negativ? Wenn wir versuchen, die negativen Eigenschaften einzudämmen, verleugnen wir dann nicht einen Teil dessen, wer und was wir sind? Sollten wir nicht stattdessen versuchen, uns unsere &quot;negativen&quot; Eigenschaften zu Nutze zu machen? &lt;br /&gt;
Zwei Beispiele: Ich bin faul und ich bin ungeduldig.&lt;br /&gt;
Meine Faulheit sorgt dafür, daß mein Körper die Erholung bekommt die er braucht und gibt mir Zeit, mich zu entspannen.&lt;br /&gt;
Meine Ungeduld lässt mich zügig und gründlich arbeiten, damit ich meinem Ziel schnell ein Stück näher komme.&lt;br /&gt;
Warum also Eigenschaften unterdrücken? Sie sind ein Teil unserer Persönlichkeit, egal ob sie als positiv oder negativ gelten. Und wie heißt es doch so schön? Jede Medaille hat zwei Seiten...</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-30T11:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/3156380/#3228005">
    <title>..</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/3156380/#3228005</link>
    <description>Ähnliche Laune könntest Du &lt;a href=&quot;http://www.allsydneyhotels.org/hotel/countries/catal_hotels.php?status=4&quot;&gt; hier&lt;/a&gt; finden.</description>
    <dc:creator>Igelborste</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Igelborste</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-24T11:29:33Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/3156380/">
    <title>Freundschaft</title>
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    <description>Ganz im Sinne des Jahreswechsels schleicht sich bei mir eine nachdenkliche Stimmung ein. Ich habe gestern im Bett gelegen und über Freunde nachgedacht. Ehemalige, aktuelle, halbe. Was macht eigentlich eine Freundschaft aus?&lt;br /&gt;
Der allgemeine Konsensus lautet: ein Freund ist jemand, der immer für einen da ist und einem genau dann die meiste Liebe entgegenbringt wenn man sie am wenigstens verdient. So weit, so gut. Es steckt aber mehr dahinter.&lt;br /&gt;
Ich habe eine Freundin, eine sehr gute Freundin, die ich kenne, seit ich ein Baby bin. Das sind mittlerweile über 20 (!!) Jahre. Das soll mir erstmal einer nachmachen. Die Sache ist die: es gab immer wieder Zeiten, in denen wir uns kaum oder sogar gar nicht gesehen haben und das teilweise über Jahre. Mittlerweile studiert sie im Ausland und ist ein, höchstens zwei mal im Jahr im Lande. Diese Besuche finden zu Weihnachten und/oder im Sommer statt und sind nie länger als sechs Wochen. Trotzdem ist es jedesmal, als wäre sie nie weg gewesen. Klar, man hat sich viel zu erzählen, die Zeit bleibt schließlich nicht stehen. Aber wir knüpfen jedes mal genau da wieder an, wo wir aufgehört haben. Es gibt keine großen Ereignisse, die uns zusammenschweißen, Traumata oder andere großartige Erlebnisse, die wir gemeinsam durchlebt haben. Was also verbindet uns, daß wir nahtlos weitermachen können?&lt;br /&gt;
Eine andere gute Freundin von mir studiert zwar nicht im Ausland, aber doch 450 Kilometer von mir entfernt. Mit ihr habe ich einiges durchgemacht, eine kleine, dumme Geschichte, die plötzlich ganz groß wurde, hätte unsere Freundschaft beinah beendet. Wir haben uns zusammengerauft, geredet und das Problem aus der Welt geschafft. Letztendlich dachte ich immer, diese Krise hätte uns nur noch enger zusammengeschweißt. Vielleicht hat sie das auch. Vielleicht geben wir beide uns einfach zu wenig Mühe. Anfangs haben wir jede Woche telefoniert, aber mit der Zeit hat sich das gelegt und ich frage mich, warum. Werden sie, ihre Meinung, ihre Gedanken, weniger wichtig für mein Leben? Weil sie nicht in der Nähe ist? Wird sie von anderen Menschen abgelöst?&lt;br /&gt;
Mein allerbester Freund (ich muss es hier nochmal sagen: Dalí, ich liebe dich! Ohne dich wäre mein Leben um einiges ärmer), ist auch gute 650 Kilometer geflüchtet um in Ruhe studieren zu können. Wir telefonieren gar nicht so oft und auch wenn er hier ist, habe ich nicht das Gefühl, daß wir extrem viel reden würden. Trotzdem ist er derjenige, der mich aufrecht hält wenn alles schief läuft, der mich aus der tiefsten Verzweiflung holen, mich zum Lachen bringen und mir wieder Perspektive geben kann. Und ich muss hier mal in aller Ernsthaftigkeit und ganz ehrlich sagen: das hat mit Blutsverwandschaft gar nichts zu tun. Er ist einfach mein bester Freund. Ohne ihn würde mein Leben ganz anders aussehen. Warum ist mein kleiner Bruder mein bester Freund während mein kleiner kleiner Bruder was Freundschaft angeht so gar keine Rolle in meinem Leben spielt? Braucht man nur einen Freund in seiner Familie?&lt;br /&gt;
Ganz ehrlich, ich habe mir stundenlang den Kopf darüber zerbrochen, was wahre Freundschaft ausmacht. Und ich bin auf keine Lösung gekommen. Vielleicht ist die Lösung für jeden anders. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, wer wir sind und wer wir gerne sein wollen. Vielleicht ist es von unserem Umfeld abhängig. Vielleicht liegt es in unserer Vergangenheit. Oder in unserer Zukunft. Wer weiß das schon? Ich weiß nur eins: Für meine Freunde bin ich dankbar. Egal ob es Freunde sind, die in meiner Vergangenheit eine Rolle gespielt haben, Freunde die mich jetzt begleiten oder Freunde, denen ich erst noch begegnen muss. Ihr seid großartig!!</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-08T11:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/3144524/#3149559">
    <title>Viel Erfolg!!</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/3144524/#3149559</link>
    <description>Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg bei deiner neuen Ausbildungsstelle, dein Bruder hat uns immer sehr enthusiastisch über den neusten Stand deiner Bewerberrunden informiert,meistens donnerstags um 16 Uhr :D&lt;br /&gt;
Hoffentlich sehen wir uns mal irgendwann wieder, in deiner oder unserer Heimat, ich fand euch beide wunderbar, als ihr im Sommer mal bei uns wart! :) Ich will hier keine Namen nennen, aber hoffentlich weißt du, wer ich bin, wenn nicht, frag deinen Dalí! ;)&lt;br /&gt;
Gruß an deinen Schatz und den Hund, ich werd hier ab jetzt auch öfter vorbeischauen!&lt;br /&gt;
Viele liebe Grüße!</description>
    <dc:creator>Solskin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Solskin</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-06T16:14:11Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/3024274/#3144778">
    <title>ich sag mal so: es war nicht das schönste wochenende meines lebens. wichtig ist aber...</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/3024274/#3144778</link>
    <description>ich sag mal so: es war nicht das schönste wochenende meines lebens. wichtig ist aber nur eins: ende gut, alles gut.</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-05T12:19:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/3144524/">
    <title>Rückblicke</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/3144524/</link>
    <description>Es ist mal wieder soweit, das alte Jahr ist zuende, das neue hat angefangen. Die typische Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und ein bißchen in sich zu gehen. Vorsätze zu fassen, die meistens relativ schnell wieder vergessen oder verworfen werden.&lt;br /&gt;
Im Frühjahr ist Amadeus eingezogen. Elf Wochen alt und soooo niedlich... ein echter Hundewelpe halt. Das brachte viel Chaos und Action mit sich und jede Menge Arbeit, so ein Hund erzieht sich schließlich nicht von allein. Mal ganz ehrlich, so sehr ich Amadeus auch vefluche, wenn es sintflutartig regnet und er mich anguckt mit einem Blick, der mir sagt &quot;Mach schnell Frauchen, das Wasser steht mir schon in den Augen. Ich muss ganz dringend auf Toilette!!&quot;, ich liebe ihn doch. Amadeus brachte eine weitere große Freude mit: durch ihn lernte ich jemanden kennen, der seitdem eine große Rolle in meinem Leben spielt. Ich möchte Shadolino und sein Frauchen auf keinen Fall mehr missen. Für solche Begegnungen gibt es einen Ausdruck: Wir haben uns gesucht und gefunden. Und das ist gut so.&lt;br /&gt;
Dann wurde Dalí verlassen. Ein denkwürdiges Ereignis. Ihn durch die verschiedenen Post-Beziehungs-Phasen zu begleiten, war traurig, witzig, merkwürdig und letzten Endes sehr schön. Ich bewundere seine Art, mit dieser Situation umzugehen und kann eigentlich nur applaudieren. Ohne Dalí wäre mein Leben um einiges ärmer. Umso schöner war es natürlich, ihn endlich in seiner Wahlheimat zu besuchen. Eine sehr gute gemeinsame Freundin, die in Wahrheit zur Familie gehört und ich machten uns auf, die über 600 Kilometer zu bewältigen um ein langes Wochenende bei Dalí zu verbringen. Ein paar wundervolle Tage, sehr witzig, mit vielen tollen Gesprächen.&lt;br /&gt;
Ich habe viele Bewerbungen geschrieben. Es war nicht leicht, von &quot;Jura ist nicht das Richtige für mich&quot; zu &quot;das will ich machen&quot; zu kommen, aber ich habe es geschafft, dank einiger sehr lieber und hilfreicher Menschen in meinem Leben, die sich immer wieder Zeit für mich genommen haben, mich unterstützt und mir gut zugeredet haben.&lt;br /&gt;
Eigentlich sind wir hier auch schon bei Weihnachten angekommen. In der ersten Adventswoche wurde ich zu einer Bewerberrunde eingeladen, die erste in meinem Leben. Und das dann auch gleich in einem der größten Logistikunternehmen weltweit. In der zweiten Adventswoche bekam ich Besuch von Shadolino und seinem Frauchen und einen Anruf von besagtem Unternehmen, sie würden sich freuen wenn ich zur zweiten Runde anträte. In der dritten Adventswoche waren alle Weihnachtseinkäufe erledigt und ich erhielt einen weiteren Anruf: Ob ich Lust hätte, zu einem persönlichen Gespräch zu kommen? In der vierten Adventswoche dann der letzte Anruf: Sie würden mich gerne als Auszubildende unter Vertrag nehmen. Das schönste Weihnachtsgeschenk überhaupt, wenn auch ein paar Tage verfrüht.&lt;br /&gt;
Das war es eigentlich auch schon. 2006 war, wie jedes andere Jahr auch, durchwachsen. Es gab Enden, schreckliche wie auch schöne, traurige, witzige und einfach gute Momente, Anfänge und vor allem eins: Leben.&lt;br /&gt;
Alles in allem also ein gutes Jahr.</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-05T11:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/3024274/#3075333">
    <title>huch! ich wäre ausgerastet - und wäre dann gekündigt worden!&lt;br /&gt;
klingt ja...</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/3024274/#3075333</link>
    <description>huch! ich wäre ausgerastet - und wäre dann gekündigt worden!&lt;br /&gt;
klingt ja grauenhaft.</description>
    <dc:creator>die_launische</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 die_launische</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-17T10:35:19Z</dc:date>
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    <title>Verarscht!</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/3024274/</link>
    <description>Vor etwa acht Wochen habe ich in unserer Stadtteilzeitung eine Anzeige gesehen, in der eine Tierhandlung Mitarbeiter suchte. Ich habe mich also da beworben und dann nach circa sechs Wochen einen Brief bekommen, in dem ich zu einem Bewerbungsgespräch am 23. November eingeladen wurde. Das Gespräch verlief auch ganz gut und ich wurde verabschiedet mit den Worten: &quot;Wir melden uns dann bei Ihnen.&quot; &quot;Na super,&quot; hab ich gedacht, &quot;von denen hörste nie wieder was, höchstens schicken sie dir deine Bewerbungsunterlagen zurück.&quot;&lt;br /&gt;
Aber, wie das Leben so spielt... am 25. November ruft mich die Dame, die das Bewerbungsgespräch zusammen mit dem Chef geführt hatte, doch tatsächlich an und fragt mich, wann ich denn anfangen könnte. Da hab ich doch gleich gesagt &quot;Am liebsten gestern!&quot; Sie erzählt mir also, ich solle mich die Woche nochmal melden, damit sie mir sagen kann, wie ich ab dem 01.12. eingeteilt bin. Ist auch alles toll gelaufen, ich durfte Freitag und Samstag gleich sechs bzw acht Stunden arbeiten. Ich komme dann am Samtag abend von meinem zweiten Arbeitstag in der Tierhandlung nach Hause und finde einen großen Umschlag in meinem Briefkasten, der nur so nach zurückgeschickten Bewerbungsunterlagen und einer Absage stinkt. Genau das war dann auch drin, von jener besagten Tierhandlung. Nach meinem zweiten Arbeitstag!! Da kam ich mir so ein ganz klitzekleines bißchen verarscht vor. Aber nur unwesentlich.&lt;br /&gt;
Letzten Endes war dann bloß eine Sektretärin in der Zentrale zu doof zu lesen, ich sollte nämlich gar keine Absage bekommen. Ich arbeite also weiterhin da und darf am Mittwoch abend sogar an einer Schulung eines Futtermittelherstellers teilnehmen. Toll, oder?</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-05T00:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/2937012/">
    <title>Was zum Nachdenken</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/2937012/</link>
    <description>Achte auf Deine Gedanken,&lt;br /&gt;
denn sie werden Worte.&lt;br /&gt;
Achte auf Deine Worte,&lt;br /&gt;
denn sie werden Handlungen.&lt;br /&gt;
Achte auf Deine Handlungen,&lt;br /&gt;
denn sie werden Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
Achte auf Deine Gewohnheiten,&lt;br /&gt;
denn sie werden Dein Charakter.&lt;br /&gt;
Achte auf Deinen Charakter,&lt;br /&gt;
denn er wird Dein Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Talmud</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-15T11:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/2872100/">
    <title>Die Anderen</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/2872100/</link>
    <description>Warum eigentlich machen wir uns so viele Gedanken darüber, was andere Leute von uns denken?&lt;br /&gt;
Denn das tun wir. Wer etwas anderes behauptet, lügt.&lt;br /&gt;
Egal, ob wir Wert auf die Meinung unserer Eltern legen, ob es uns wichtig ist, was unsere Freunde von uns denken oder ob wir uns Gedanken machen, was noch andere Menschen von uns halten, einen guten Eindruck wollen wir hinterlassen. Oder zumindest EINEN Eindruck. Warum eigentlich?&lt;br /&gt;
Sind wir von der Meinung anderer abhängig? Wenn wir ehrlich sind, müssen wir diese Frage mit &quot;Ja.&quot; beantworten. Denn wie wir von den Menschen um uns herum wahrgenommen werden beeinflußt unser Denken und Handeln. Unser Umfeld prägt uns. Ob wir es zugeben wollen oder nicht, eine gescheiterte Beziehung beeinflußt, wie wir mit der nächsten Beziehung umgehen. Enttäuschtes Vertrauen oder eine mißbrauchte Freundschaft ändern unser Verhalten gegenüber jenen, die unsere Freunde werden können. Bisherige Erfahrungen haben uns zu den Menschen gemacht, die wir heute sind. Unabhängig davon, ob wir uns darüber im Klaren sind, wollen wir, dass unsere Eltern, Freunde, Partner gut von uns denken.&lt;br /&gt;
Wir wollen unser Umfeld nicht enttäuschen. Aber warum? Sollten wir nicht in erster Linie uns selbst gefallen? Mit unserem Leben selbst glücklich sein? Und genau das ist der springende Punkt: Wie können wir glücklich sein, wenn wir niemanden haben, mit dem wir unser Glück teilen können? Mit wem sollen wir uns über einen gelungenen Abend freuen, wenn wir niemanden haben, der daran teilnimmt?&lt;br /&gt;
Nur durch Feedback von außen können wir uns selber wahrnehmen. Durch die Reaktionen anderer auf unsere Äußerungen und Handlungen können wir uns ein Bild von uns selbst machen. Und  nur wer sich selbst sieht, kann Fehler entdecken und an sich arbeiten. Wer sich selbst sieht, kann aber vor allem die positiven Dinge erkennen. Die Eigenschaften, die uns liebenswert machen.&lt;br /&gt;
Ich denke, daß wir genau deshalb Wert auf die Meinung anderer legen. Wir wollen wissen, daß wir liebenswert sind. Daß es Leute gibt, die uns gern haben. Denn nur wer sich geliebt fühlt, kann glücklich sein.</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-30T20:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/2691751/#2692873">
    <title>Dalí,&lt;br /&gt;
wenn ich ehrlich bin, hatte ich einfach keinen Bock mehr. Nichts...</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/2691751/#2692873</link>
    <description>Dalí,&lt;br /&gt;
wenn ich ehrlich bin, hatte ich einfach keinen Bock mehr. Nichts hat funktioniert und niemanden interessiert&apos;s.&lt;br /&gt;
Die alten Einträge habe ICH kopiert und eingefügt, den, der verschwunden war, musste ich neu schreiben... :(&lt;br /&gt;
Aber egal, ich bin guter Dinge und freue mich auf einen funktionierenden Blog, der Spaß macht!&lt;br /&gt;
Love, Donna&lt;br /&gt;
PS: Can&apos;t wait to see you!! When you coming??</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-19T15:45:43Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/2691751/#2692723">
    <title>.</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/2691751/#2692723</link>
    <description>Hey Donna, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gut zu sehen, dass du eine Lösung für das ewige Problem des alten Blogs gefunden hast. Auch ist gut zu sehen, dass twoday.net deine ganzen alten Einträge, inklusive des alten, der beim alten Blog verschwunden war, übernommen hat. Ich freue mich darauf, weiterhin bei dir mitlesen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugs&amp;Kisses,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dalí</description>
    <dc:creator>dali</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 dali</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-19T15:16:02Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/2691751/">
    <title>Nachbarn und Briefe</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/2691751/</link>
    <description>In diesem Eintrag soll es um Nachbarn und Briefe gehen. Von meinen ersteren habe ich nämlich einen letzteren bekommen.&lt;br /&gt;
Für diejenigen, die es nicht wissen: ich habe einen kleinen Hund. Wobei sich das &quot;klein&quot; auf das Alter des Hundes bezieht, nicht auf seine Größe. Amadeus &quot;der Bekloppte&quot; ist an der Schulter nämlich etwa 65 cm groß und wiegt gute 30 kg. Ein kleiner Querschläger, seine Eltern sind nämlich beide kleiner. Wie das bei Mischlingen halt so ist, da weiß man nie was man am Ende bekommt. Und um Amadeus geht es in dem Brief, den ich von meinen Nachbarn bekommen habe. Dieser Brief hat mich ziemlich aufgeregt. Ich war so wütend, daß ich angefangen habe zu weinen. (Das passiert mir manchmal.) Ich habe einen Antwortbrief geschrieben, der seitdem bei mir zu Hause rumliegt. Nun habe ich mir gedacht, ich könnte diese beiden Briefe doch hier veröffentlichen und das mache ich jetzt. Viel Spaß beim Lesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Hallo Nachbarn,&lt;br /&gt;
sind Sie auch als Kinder an den Ohren gezogen worden?&lt;br /&gt;
Dieser Hund ist zu groß für Sie, ein kleiner hätte es auch getan.&lt;br /&gt;
Uns tut dieses Tier erbärmlich leid, viele Nachbarn sind entsetzt über die Erziehungsmethode.&lt;br /&gt;
Ein Tier möchte mit anderen Hunden spielen und nicht stundenlang übern Balkon gucken.&lt;br /&gt;
Wir werden es uns noch eine zeitlang anschauen, dann werden wir den Tierschutz einschalten. Bewegen Sie sich mal und gehen Sie mit dem armen Hund spazieren.&lt;br /&gt;
Auch möchten wir, dass abends der Kot aufgenommen wird, dort spielen Kinder.&lt;br /&gt;
Wir möchten noch nicht die Saga einschalten. Bitte denken Sie an unsere Bitte und erziehen Sie den Hund richtig.&lt;br /&gt;
die Anwohner&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;An die Anwohner,&lt;br /&gt;
sind Sie als Kinder nicht beachtet worden? Denn so sehr, wie Sie sich in unser Privatleben einmischen, scheinen Sie nichts Besseres zu tun zu haben.&lt;br /&gt;
Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen, von einem Hundewelpen, der in die Wurst gekommen wäre, wenn sich nicht zwei Menschen seiner erbarmt hätten. Sie haben ihn aufgenommen, ohne vorher zu wissen, wie er aussieht oder wie groß er werden würde. Diese Menschen haben kein Geld für eine teure Hundeschule oder einen teuren Hundetrainer. Trotzdem geben Sie sich Mühe, den Hund so zu erziehen, dass er niemanden belästigt. Er soll nicht einfach auf Fremde, egal ob Menschen oder andere Hunde, zulaufen und sie anspringen. Es ist klar, dass das gerade bei einem großen Hund zu Problemen führen kann. Der Hund ist aber noch jung und vergisst manchmal, was er bereits gelernt hat. Und es kann ganz schön weh tun, wenn ein 30-Kilo-Hund mit Schwung an der Leine zieht. Die Geste, einen Hund an den Ohren zu fassen um seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, tut ihm nicht weh. Daß der Hund dann fiept, liegt daran, daß er weiß, daß er Mist gebaut hat und nicht will, daß Frauchen böse mit ihm ist.&lt;br /&gt;
Außerdem ist es nicht fair, dass Sie, ohne unseren Tagesablauf zu kennen, darauf schließen, dass der Hund keine Bewegung bekommt. Wann gucken Sie denn immer aus dem Fenster, um Ihre Nachbarn zu beobachten? Auch schon morgens um 6:00 oder 7:00 Uhr? Dann wird dieser Hund nämlich ausgeführt. Und das immer mindestens 1 ½ Stunden lang. Da trifft man immer andere Mensch-Hund-Gespanne, die sich einen Moment Zeit nehmen, um die Hunde spielen zu lassen. Auch treffen sich Herrchen und Frauchen besagten Hundes mit einem befreundeten Pärchen, die eine Hündin haben. Die beiden Tiere verstehen sich sehr gut und freuen sich immer, wenn sie zusammen spielen können. Diese Treffen finden zwar nicht immer, aber doch fast immer, einmal die Woche statt. Außerdem geht Frauchen mit dem Hund auch oft in den Stall, damit der Hund lernt, mit Kindern, Pferden und Katzen umzugehen. Auch hier trifft man immer wieder auf andere Hunde mit ihren Besitzern und auch hier findet sich immer etwas Zeit zum Spielen. Ganz abgesehen davon, finden Pferd und Hund es auch wahnsinnig toll, sich gegenseitig zu jagen. Der Hund wird also durchaus genügend bewegt, nur vielleicht nicht genau dann, wenn Sie gerade hinsehen.&lt;br /&gt;
Zu ihrem letzten Kritikpunkt: Kot. Der kommt immer in eine Tüte, die dann postwendend im Müllcontainer landet. Vielleicht schließen Sie von sich auf andere. Vielleicht kriegen Sie auch einfach nur was durcheinander. Aber wir nehmen unseren Kot immer mit und schmeißen ihn weg. So wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
Also, fassen Sie sich ein Herz, gehen Sie in sich und denken Sie einen Moment lang nach. Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen. Rechtfertigt der falsche Eindruck eines Fremden, daß Eltern ihr Kind weggenommen wird? Nein? Dann nehmen Sie mir nicht meine Eltern weg. BITTE!!&lt;br /&gt;
Vielen Dank im Voraus von einem kleinen Hund, der sich dort wo er ist, sehr wohl fühlt.&lt;br /&gt;
Euer Amadeus&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Briefe lasse ich jetzt einfach mal so im Raum stehen.&lt;br /&gt;
Auch gelobe ich Besserung und verspreche, regelmäßiger zu schreiben.&lt;br /&gt;
Donna</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-10T18:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/2691586/#2691649">
    <title>Hallo dcp,&lt;br /&gt;
das Gefühl ist mir auch nicht fremd... &lt;br /&gt;
Ich habe...</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/2691586/#2691649</link>
    <description>Hallo dcp,&lt;br /&gt;
das Gefühl ist mir auch nicht fremd... &lt;br /&gt;
Ich habe auch ein Studium angefangen und dann dummerweise festgestellt, daß das wohl nicht das Richtige für mich ist...&lt;br /&gt;
Und momentan steh ich aus ganz anderen Gründen auch mal wieder dumm da, und frage mich: und nun?&lt;br /&gt;
Wie es in deinem Leben weitergehen soll... das kann ich dir nicht sagen... genausowenig wie du mir das für mein Leben sagen kannst... &lt;br /&gt;
Das muss jeder für sich selber herausfinden... was oft gar nicht so einfach ist... &lt;br /&gt;
Aber eines weiss ich... Bloggen kann - es muss nicht, aber es kann - oft sehr hilfreich sein... &lt;br /&gt;
Allein schon seine Probleme aufzuschreiben tut gut... umso mehr wenn man sie nicht nur in ein Tagebuch schreibt, wo niemand sie liest, sondern wenn man sie über ein Blog mit anderen teilen, mit anderen darüber reden kann...&lt;br /&gt;
Und das Bloggen kann einem über das Alleinsein weghelfen... wenn die realen Freunde nicht da sind... oder man gar keine hat, so wie ich früher... &lt;br /&gt;
Mir hat es sehr geholfen in den letzten Jahren...&lt;br /&gt;
Ob es auch für dich das Richtige ist, das kannst nur du für dich entscheiden. &lt;br /&gt;
Probier es einfach aus.&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Aurisa</description>
    <dc:creator>Aurisa</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Aurisa</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-19T12:02:20Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/2691628/">
    <title>Familie oder so ähnlich</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/2691628/</link>
    <description>Diesmal will ich, wie am Titel erkennbar, auf das Thema Familie eingehen. Das war bei uns schon immer reichlich kompliziert. Vielleicht weniger als in manchen anderen Familien, aber mehr als in der Durchschnittsfamilie.&lt;br /&gt;
Meine Eltern haben sich getrennt, da war ich so ungefähr neun Jahre alt. Anfangs sind meine Eltern zwar zivilisiert miteinander umgegangen, haben aber Kontakt, wo nicht unbedingt erforderlich, vermieden. Mit der Zeit haben sie dann irgendwann verstanden, daß sie drei gemeinsame Kinder haben, die sehr darunter leiden wenn ihre Eltern sich wie die letzten Affen aufführen. Soll heißen, sie haben gelernt damit zu leben, daß ihre Ehe vorbei war.&lt;br /&gt;
Mein Vater ist, wie ich schon im ersten Eintrag geschrieben habe, vor viereinhalb Jahren gestorben. Seitdem geht bei uns wirklich gar nichts mehr. Oder nur sehr wenig.&lt;br /&gt;
Ich hatte zu meinem Vater ein sehr gutes Verhältnis. Er war nämlich nicht nur mein Vater, sondern auch mein bester Freund. Klar, wir haben uns gefetzt, mit Türen knallen, anschreien und allem was dazu gehört. Aber am Ende des Tages waren wir immer Freunde.&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu meiner Mutter ist wechselhaft. Es gibt Zeiten, in denen kommen wir wunderbar miteinander aus, und dann gibt es Zeiten, in denen ich ernsthaft überlege, auszuwandern ohne ihr Bescheid zu geben. Größtenteils ist dafür Imperator Palpatine (IP) verantwortlich. Sicher, es ist einfach anderen die Schuld zu geben. Ich weiß, daß ich an den Umständen nicht komplett schuldlos bin. Aber IP hat dazu ganz wesentlich beigetragen. Das fängt damit an, daß er mich geschlagen hat, weil ich seinem Befehl nicht gehorcht habe. Dabei ging es um eine irrellevante Kleinigkeit, die zu erklären den Rahmen dieses Blogs sprengen würde. Solche Vorkommnisse waren aber keine Seltenheit, also habe ich meine Mutter darauf angesprochen. Als sie keine Anstalten machte, die Situation zu verändern, habe ich meine Konsequenzen ge- und bin bei meinem Vater eingezogen. Damals war ich zwölf und meine Mutter mit IP liiert, aber noch nicht verheiratet. Meine Brüder, damals zehn (Dalí) und sieben (Sido) Jahre alt, waren noch nicht in der Lage, es mir gleichzutun. Sie haben also weiter bei meiner Mutter und IP gewohnt und meinen Vater und folglich auch mich an jedem zweiten Wochenende besucht.&lt;br /&gt;
Zwischen meinen Eltern brach zwischendurch der Krieg um das Sorgerecht aus, es gab Waffenstillstände, immer wieder Krieg und letzen Endes das geteilte Sorgerecht. Mit dem Urteil etablierte sich der andauernde Waffenstillstand.&lt;br /&gt;
Seit dem Tod meines Vaters geht es irgendwie immer weiter bergab. Das manifestiert sich vor allem in der Entwicklung Sidos. Wer im Alter von zwölf Jahren seinen Vater verliert, hat es schwer. Klar. Vor allem dann, wenn die Mutter einen Typen geheiratet hat, der Mitgefühl nicht kennt und sich selber für Gott hält. Meine Brüder und ich wurden geprägt von einer Umgebung, in der unsere Entwicklung und unser seelischer Zustand weniger wert ist als die Angst einer Frau alleine zu sein. Das eigentliche Problem líegt wohl bei meiner Mutter, die nicht erkannt hat, daß ihre Flucht in die Arme eines Mannes alles nur schlimmer gemacht hat. Ich glaube, sie hatte einfach höllischen Schiss davor, mit uns Kindern alleine nicht klarzukommen. Der Typ, der ihr dabei helfen sollte, hat sich in ihrem Haus eingenistet, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, arbeiten zu gehen. Glaubt aber bloß nicht, er würde stattdessen häusliche Arbeiten wie zum Beispiel einkaufen oder putzen übernehmen. Nein nein, er sitzt den ganzen Tag vor seinem Computer. Keine Ahnung was er da macht, aber davon profitieren tut keiner.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die Situation so eingefahren, daß mir nichts mehr einfällt, sie zu verbessern. Seit dem Erscheinen IPs erlebt Sido zu Hause, daß er nur negative Aufmerksamkeit bekommt. Daß er darauf irgendwann keinen Bock mehr hatte, liegt auf der Hand. Da er also, egal was er getan oder nicht getan, gesagt oder nicht gesagt, gut, besser oder phänomenal gemacht hat, nur beschimpft, heruntergemacht und nicht gewürdigt wurde, hat er angefangen, aus Trotz die Wünsche, Aufforderungen und Äußerungen insbesondere IPs, zu ignorieren. Das hatte wieder negative Aufmerksamkeit zur Folge, die wiederum Trotz hervorrief und so weiter...Sido hat über ein halbes Jahr bei mir gewohnt. Eigentlich sollten es höchstens ein paar Wochen sein. Nur, um allen mal eine Pause zu gönnen. Da mein Bruder es aber nicht für nötig hielt, seine Verhaltensweise in meinem Haushalt zu ändern, habe ich ihn letztlich rausgeschmissen. Klingt vielleicht hart, aber irgendwo hört auch bei mir der Spaß auf. In der Zeit, die Sido bei mir gewohnt hat, hat er sich genauso verhalten wie bei meiner Mutter, wohl weil er dieses Verhalten so sehr verinnerlicht hatte, daß er gar nicht mehr anders konnte. Aber als mein Bruder mir erzählen wollte, ich hätte kein Recht um unseren Vater zu trauern, bin ich wütend geworden. Ich mag zwar ein paar Jahre älter sein, aber einfacher hatte ich es deshalb nicht. Ein Beispiel? Ich musste meine Mutter vor Gericht schleppen. Ihr Mann meinte nämlich, ich hätte kein Recht, Unterhalt von ihr zu fordern. Die Fakten? Ich bekam damals monatlich knapp 400 &#8364; Waisengeld. Davon musste ich alles zahlen. Krankenkasse (alleine schon knapp 100 &#8364;), Miete, Lebensmittel, Kleidung, Schulzeug,...Alles.&lt;br /&gt;
Ich bin also hin- und hergerissen. Zwischen Mitleid, Wut, Verzweiflung und meinem eigenen Überlebenstrieb.&lt;br /&gt;
Und somit verbleibe ich, verzweifelt, verwirrt, nachdenklich und trotzdem sehr optimistisch,&lt;br /&gt;
Donna&lt;br /&gt;
Denn: Die Hoffnung, die stirbt zuletzt!!</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-21T23:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/2691610/">
    <title>Nomen est omen??</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/2691610/</link>
    <description>Kommen wir also zu meinem zweiten Eintrag. Ich weiß, es ist eine Weile her, aber irgendwie war ich immer dann, wenn ich Zeit hatte, mal einen vernünftigen Eintrag zu verfassen, nicht richtig in der Laune dazu.&lt;br /&gt;
Es geht um Namen. Wer die Kommentare zu meinem ersten Eintrag gelesen hat, weiß, daß Dalí mich getauft hat. Ab diesem Eintrag bin ich also &quot;Donna. Wie Donna von den Wilden 70ern&quot;. Wie er darauf gekommen ist, weiß ich nicht. Ich hoffe, er erklärt mir, inwiefern ich Donna von den Wilden 70ern ähnele. Ich würde es nämlich wirklich gerne wissen.&lt;br /&gt;
Dann ist da Dalí. Warum Dalí? Naja, mein Bruder ist halt nicht ganz sauber im Kopf. Auf eine gute, sehr sympathische, verrückte Art. Vor allem ist er komplett durchgedreht. Und Salvador Dalí hatte wohl auch mehr als einen Sprung in der Schüssel.&lt;br /&gt;
Was meinen Bruder Sido betrifft, ist das ganze eher subjektiv. Ich habe mich mit Sido dem &quot;Musiker&quot; nie wirklich beschäftigt und habe auch nicht das Bedürfnis danach. Meine Meinung ist folgende: Sido labert ziemlich viel Scheiße, nicht nur wenn der Tag lang ist. Er lebt definitiv nicht in der Realität. Er hält sich für verdammt toll. Und er schimpft gerne. Bis dahin gleichen sich die beiden wie ein Ei dem anderen. Außerdem glaubt mein Bruder, er sei der einzige auf der Welt, der leidet. Manchmal glaubt er auch, er sei der einzige auf der Welt. Und abgesehen davon hat er einfach ziemlich viel Müll im Kopf.&lt;br /&gt;
Den Mann meiner Mutter wollte ich eigentlich Darth Vader taufen, aber in Anbetracht der Tatsache, daß Darth Vader am Ende von Episode VI ja doch irgendwie gut wird, habe ich mir überlegt, ihn doch Imperator Palpatine zu nennen. Muss ich da noch was erklären? Ich glaube nicht.&lt;br /&gt;
Sam und Cat sind eher unspektakulär. Cat ist ein Insider, den ich an dieser Stelle nicht erklären möchte und Sam ist, naja, Sam halt. Ein bißchen wie ein Samuel (teilweise ist an Sam wirklich ein Junge verloren gegangen), ein bißchen wie Samantha von Sex and the City, obwohl weniger nymphomanisch - wer die Serie aufmerksam verfolgt (hat), weiß, daß Samantha ein sehr vielschichtiger Charakter ist, was aber nur selten zum Vorschein tritt. Aber meistens ist Sam einfach nur Sam. Universell einsetzbar und herrlich unkompliziert.&lt;br /&gt;
So, das war&apos;s für diesmal denn auch schon. Ich wollte zwar eigentlich mehr schreiben, bin aber so fertig, daß ich die Augen kaum noch aufhalten kann.&lt;br /&gt;
Ein bißchen was zum Nachdenken will ich dennoch in den Raum stellen, in diesem Fall ein Zitat von Seneca:&lt;br /&gt;
&quot;Nicht weil es unmöglich ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen ist es unmöglich.&quot;&lt;br /&gt;
Und so verbleibe ich, ziemlich müde,&lt;br /&gt;
Eure Donna</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 derangedcrazyperson</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-12T22:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dcp.twoday.net/stories/2691586/">
    <title>Ahnungslosigkeit auf allen Ebenen</title>
    <link>http://dcp.twoday.net/stories/2691586/</link>
    <description>Ok, hier also mein erster Eintrag. Eigentlich schreibe ich diesen Blog, weil mein geliebter kleiner Bruder mich dazu gezwungen hat. Ich habe also nicht den blassesten Schimmer was ich hier tue. Warum dann einen Blog schreiben? Nunja, mein kleiner Bruder Dalí meinte, es schreiben so viele Leute Blogs - und die meisten davon schreiben schlechte und/oder langweilige -, warum nicht auch ich? Als so eine Art offenes Tagebuch, einfach um die Dinge, die mir so im Kopf rumgehen und mich beschäftigen aus dem System zu kriegen.&lt;br /&gt;
Nun also zum eigentlichen Thema: Ahnungslosigkeit auf allen Ebenen. Ich bin zum Beispiel komplett ahnungslos was meine Familie angeht. Irgendwas läuft da ganz eindeutig schief.&lt;br /&gt;
Mein Vater ist vor einigen Jahren gestorben, was natürlich sehr traurig war und immer noch ist. Aber das Leben geht weiter. Ich denke immer noch viel an meinen Pa, und bin oft traurig, dass er nicht bei mir sein kann, aber ich kann nicht mein Leben lang im Gestern leben.&lt;br /&gt;
Meine Eltern waren schon lange geschieden, trotzdem hat der Tod meines Vaters meine Mutter aus der Bahn geworfen. Verständlich, wenn man 20 Jahre verheiratet war und drei gemeinsame Kinder hat. Seit ich weiss nicht wie lange, aber definitiv viel zu lange, hat meine Mutter einen neuen Mann in ihrem Leben. Keiner mag ihn. Nicht ich, nicht meine Brüder, nicht die Nachbarn meiner Mutter, nicht die Freundinnen meiner Mutter, eigentlich niemand der ihn kennt. Außer seinem Vater und scheinbar meiner Mutter. Meine Mutter ist hilflos. Was nicht zuletzt auch am Tod meines Vaters liegt. Probleme hatten wir aber vorher schon jede Menge.&lt;br /&gt;
Dann sind da noch meine Brüder. Den einen, Dalí, hab ich ja schon erwähnt. Er ist der ältere meiner Brüder. Zwei Jahre jünger als ich, gut einen Kopf größer und extrem verrückt. Trotzdem sehr liebenswert, weil immer für mich da. Dalí und ich sind sehr weit gekommen. Es gab Zeiten, in denen wir nicht miteinander geredet oder nur gestritten haben. Im Nachhinein denke ich, dass das daran lag, dass wir einfach nichts miteinander anfangen konnten. Das hat sich geändert kurz bevor er für ein Jahr ins Ausland gegangen ist. Seitdem sind wir, naja, beste Freunde. So wie das bei Geschwistern meistens ist, wenn sie erwachsen werden.&lt;br /&gt;
Mein anderer Bruder, den ich einfach mal Sido nenne, ist eine andere Geschichte. Eine lange, anstrengende, traurige Geschichte. Er ist fünf Jahre jünger als ich, mitten in der Pubertät, ein Jahr vor der Volljährigkeit und sehr weit weg vom Erwachsenwerden. Meine Beziehung zu Sido wird dominiert von Mitleid, Wut und Hilflosigkeit. Aber darauf gehe ich ein andermal ein.&lt;br /&gt;
Wir sind alles in allem eine ziemlich dysfunktionale, schwer emotionsgestörte Familie, die, jeder für sich und alle zusammen, versuchen, das Beste aus dem zu machen, was das Leben zu bieten hat. Völlig normal also.&lt;br /&gt;
Völlige Ahnungslosigkeit auch im Bereich Freunde. Wie gestaltet man seine Freizeit, wenn alle Freunde auf einmal weg sind? Ich bin nicht der beliebteste Mensch auf der Welt, soll heißen, ich bin nicht jemand, der 500 Freunde hat. Ich habe drei richtige, echte, beste Freunde. Der erste ist mein Bruder Dalí. Dann ist da Samantha, die ich kenne seit ich ein Baby bin. Und Last aber ganz sicher nicht Least ist da noch Catherine. Und keiner studiert in Hamburg. Dalí ist in Trier immatrikuliert, Cat in Jena und Sam studiert in den USA in Indiana.&lt;br /&gt;
Ich versuche, zu Sam Kontakt zu halten, was schwierig ist, weil sie Ewigkeiten braucht um auf eine e-mail zu antworten. Und da sie nur einmal im Jahr für den Sommer nach Hamburg kommt, haben wir dann natürlich viel aufzuholen. Trotzdem schade. Jemanden, den man sein Leben lang kennt und der ein verdammt guter Freund ist möchte man öfter um sich haben, oder zumindest regelmäßigen und engen Kontakt. Aber Telefonate in die USA sind relativ teuer (zumindest wenn man sie einmal die Woche führt) und Telefonate von den USA nach Deutschland sind schlicht unbezahlbar.&lt;br /&gt;
Was Cat in Jena angeht, ist das etwas einfacher. Da wir beide Freiminuten für das deutsche Festnetz haben ist das Telefonieren bezahlbar, und deshalb sprechen wir einmal die Woche. Klappt zwar nicht immer, aber doch meistens. Auf alle Fälle geben wir uns Mühe, die Freundschaft aufrecht zu erhalten. Ist aber doch etwas anderes als wenn man in der selben Stadt wohnt und sich regelmäßig sieht. An dieser Stelle eine Entschuldigung an Cat: Es tut mir wahnsinnig leid, Süße!! Ich weiss, ich wollte am Sonntag anrufen, aber es ist irgendwie immer was dazwischen gekommen. Sei mir nicht böse, ich hab ein ganz schlechtes Gewissen und ruf Dich an, sobald ich hier fertig bin!!&lt;br /&gt;
Und Dalí in Trier, wir telefonieren, chatten via ICQ, e-mailen und schreiben SMS...und das mindestens einmal die Woche, meistens aber öfter. Da also eher keine Probleme. Trotzdem solltest Du eins wissen, Dalí: Ich vermisse Dich und bin Dir für die vielen Telefonate und anderweitige Gespräche unendlich dankbar!!&lt;br /&gt;
Weiter im Text. Ahnungslosigkeit macht sich auch breit, wenn&apos;s um meine Zukunft geht. Ich hab 2004 mein Abi gemacht und seitdem herrscht Ahnungslosigkeit. Was tun, was tun?? Nicht den blassesten Schimmer und nur zu Hause rumsitzen geht auch nicht klar. Machen wir also erstmal eine einjährige schulische Ausbildung zur Kaufmännischen Assistenz, Fachrichtung Fremdsprachen. Übersetzt ins Deutsche heisst das dann &quot;Tippse&quot;. Wie auch immer, irgendwann fängt man dann an nachzudenken. Man überlegt sich, dass vielleicht all die Leute, die einem sagen, man solle doch Jura studieren, Recht haben. Und dann bewirbt man sich. Völlig euphorisch springt man durch die Gegend wenn der Zulassungsbescheid kommt und freut sich. Bis man nach drei Semstern feststellt, dass Jura zwar wahnsinnig interessant ist, aber irgendwie völlig falsch für einen selber. Und dann steht man da. Wieder auf null. Und völlig ahnungslos.&lt;br /&gt;
Dabei will ich es für heute einmal belassen. Denn ganz ehrlich, ich weiß nicht, was ich jetzt noch schreiben soll. Wie gesagt: Ahnungslosigkeit auf allen Ebenen.</description>
    <dc:creator>derangedcrazyperson</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 derangedcrazyperson</dc:rights>
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